Archiv der Kategorie: wir unterstützen

access all areas – 17.12.2011

8. November 2011
20:30
21. November 2011
18:30
17. Dezember 2011

ACHTUNG: das Dienstag 8.11. Treffen ist aufgrund der Epizentrum Räumung auf 20h30 verschoben.

Platz-da!? ist eine offene/partizipative Kampagne unterschiedlicher Initiativen, Gruppen und Personen mit dem Ziel die Themen Freiraum, Öffentlicher Raum, Leerstand, soziale Normierung und Gentrifizierung verstärkt in den Fokus der Stadtbevölkerung Wiens zu bringen.

Das letzte Platz-da!? Treffen ist nun eine Weile her – aus den geplanten Sommertreffen ist nicht wirklich etwas geworden und vielleicht hat auch einfach der akute Anlass gefehlt. Das ändert sich denn es gibt hiermit zwei Platz-da!? Vorbereitungstreffen für den 17.12.2011 – << access all areas >>

Dienstag den 08.11.2011 um 20h30 im Kaleidoskop / Schönbrunnerstraße 91
sowie am Montag 21.11.2011 um 18h30 in der Schenke/ Pfeilgasse 33

Leitet die Einladung bitte an andere Gruppen und Projekte weiter, die an den Themen Interesse haben könnten, überlegt euch auch schon was ihr im Rahmen des Aktionstages und allgemein diesen Winter an Programm/ Aktionen/ Texten/ Filmen/ Ideen einbringen könnt und wollt. Ziel der Treffen wäre es ein gemeinsames Programm rund um den Aktionstag zu entwickeln in das verschiende Orte eingebunden sind. Dazu könnte als Output der Diskussionen eine kleine Textsammlung und Dokumentation entstehen, die als Folder veröffentlicht werden soll.

access all areas ?
(Auszug aus dem Infotext zum Aktionstag)

Ein Tag der Theorie und Praxis sozialer Kämpfe
Der Aktionstag soll Ausdruck, Kristallisationspunkt und Vernetzung dieser lokalen und doch grenzüberschreitenden Kämpfe sein. Wir wollen die überall stattfindenden Auseinandersetzungen aufeinander beziehen und als allgemeinen politischen Konflikt im Gefüge der kapitalistischen Gesellschaft sichtbar machen, ohne sie zu vereinheitlichen. Umgekehrt gewinnen durch diese Bezugnahme auch die jeweils lokalen Kämpfe an Stärke und politischem Gewicht, verschieben die Kräfteverhältnisse. So ist es für uns ein konkretes Ziel des Aktionstages, uns selbst, aber auch möglichen Investor_innen und den politisch Verantwortlichen einen Eindruck des überregionalen und internationalen Widerstands zu vermitteln, mit dem z.B. im Falle eines Angriffs auf die Rote Flora zu rechnen ist.

Wir fordern alle auf, zum Aktionstag am 17. Dezember 2011 allerorts vielfältig aktiv zu werden, lokale Konflikte aufzugreifen und eure Kämpfe vor Ort mit dem Kampf um das politische Projekt Flora zu verbinden!

Dem wollen wir in Wien gerne nachkommen und den Aktionstag sowie die Zeit davor und danach nutzen um Themen wie Gentrifizierung, Widerstandsstrategien und Raumaneignung zu thematisieren. Bezugspunkte gibt es genügend!

So zeigt gerade mal wieder die Besetzung der Lindengasse 60-62 und damit die Schaffung des Epizentrums den massiven Bedarf an unkommerziellem Freiraum auf sowie damit verknüpft die unbeugsame Haltung der Stadt Wien und der Eigentümer_innen. Das Epizentrum steht kurz vor der Räumung, aber auch andere selbstorganisierte Räume sind in Gefahr, wie etwa das Amerlinghaus. Dort wurde dieser Tage teilweise der Strom abgeschaltet und es wird soeben versucht die selbstverwalteten Strukturen des Kulturzentrums zu zerstören und die direkte Kontrolle durch die Stadt zu erzwingen.
Derweil wird zwar in der Kulturpolitik euphorisch von Brutstätten geschwafelt, in Realität wird jedoch freien und politischen Kultur- Vereinen und Projekten ihr Budget gestrichen. Die angekündigte Agentur für Zwischennutzungen bleibt bisher eine bloße Idee auf dem Papier, Interessenbekundungen seitens der freien Kultur-Szene unter fairen Bedingungen in die Erarbeitung eines sinnvollen Modells miteinbezogen zu werden wurden bisher ignoriert. Es bleibt zu befürchten, dass von Seiten der Stadt „Kreative“ weiterhin nur als billige Aufwerter_innen verstanden werden wollen.
Neue Regelungen erschweren es Sexarbeiter*innen ihren Beruf auzuüben statt Strukuren zu schaffen, die Eigenständigkeit fördern.
Anstatt frei Fahrt für alle setzt die rot/grüne Stadtregierung die Kosten für Schwarzfahren auf 100Euro hinauf und dies wird von den Grünen abgefeiert.
Von 745 des ZARA-Team im Jahr 2010 festegehaltenen rassitischen Übergriffen finden rund 27% im öffentlichen Raum statt. So lesen die Leute in der U-Bahn lieber weiter in Verblödungsblättern statt bei rassistischen Kontrollen (Ethnic Profiling) der Polizei einzuschreiten (die für rund 9% der dokumentierten Übergriffe verantwortlich ist).
Während dessen stehen immer noch 80.000 Wohnungen leer und die ständig steigenden Mieten und Erhöhungen von Grundkosten zeigen, dass in Wien noch einiges an Profit zu machen ist.

Diese Themen sowie die Verdrängung von Konsument*innen illegalisierter Substanzen, Verkehrspolitik und Radfahren, Ernährungssouveränität und Stadt, die Fragestellung was Freiraum ist, und vieles andere bieten Anknüpfungspunkte um den Winter ganz im Zeichen der theoretischen und praktischen Beschäftigung mit dem „Recht auf Stadt“ zu gestalten.

In diesen Sinne:

Gentrifizierung sabotieren – besetzte Projekte vervielfältigen!
Für die Enteignung des Privaten und die Aneignung des Öffentlichen!
Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus bekämpfen!

Links:
http://platzda.blogsport.eu/
http://florableibt.blogsport.de/2011/10/04/17-12-2011-access-all-areas/

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Platz-da!? Termine 5/6 2011

5. Mai 2011
17:00
16. Juni 2011
17:00

bei Platz-da!? gibt es wieder Termine zum Vernetzen, austauschen und gemeinsamen Planen von allen was in Wien (und anderswo) so zum Thema Stadt passiert (und passieren soll).

allgemeine Infos findet ihr unter: http://platzda.blogsport.eu/

die nächsten Termine sind:

allgemeine platz-da!? Bündnis Treffen

am 5.5. um 17h im Guerilla Garten Längenfeld
Lageplan siehe -> http://ggardening.blogsport.eu/lageplan/
hostet by GGardening Wien

Programm in Arbeit

bei Schlechtwetter im Kaleidoskop (Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien)

am 16.06. um 17h
in der Gumpendorferstraße 63b
hostet by IG Kultur Wien
infos in kürze

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KuKuMA goes MAYDAY

1. Mai 2011
00:00


?? Prekär Arbeiten, Prekär Leben ??
!! no borders, no precarity !!

AUFRUF ZUR FÜNFTEN MAYDAY-PARADE IN WIEN am 1. Mai 2011.

Musst du arbeiten? Willst du arbeiten? Hast du bezahlte Arbeit? Darfst du arbeiten? Darfst du hier leben? Wovon lebst du? Hast du freie Zeit? Was machst du, wenn du krank bist? Was machst du im Alter? Was wünschst du dir? Wie wehrst du dich? Wie organisierst du dich?

Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MAYDAY! MAYDAY! Auf zur Parade der Prekären! Die MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!

Noch zu warten ist Wahnsinn! Raus auf die Straßen!

mehr Infos unter: http://mayday.prekaer.at/

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8.März Frauentag!

8. März 2011
17:00


mehr Infos unter: http://fz-bar.wolfsmutter.com/

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20000 Frauen Demo

19. März 2011
14:00

AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.

Unzählige Forderungen und Kritiken von Frauen sind seit 100 Jahren und mehr auf dem Tisch. Unzählige Forderungen warten auf Umsetzung. Am 19. März 1911 gingen 20.000 Frauen (und Männer) für mehr Frauenrechte auf die Straße. Nun jährt sich dieser Tag zum 100sten Mal – ein guter Anlass, wieder zu einer großen Demonstration für Frauenrechte am Samstag, 19. März 2011 am Wiener Ring aufzurufen!

Wir laden mit diesem Aufruf Frauen und Frauenorganisationen in ganz Österreich und über alle Grenzen hinweg ein, an dieser Demonstration teilzunehmen. Durch die Demonstration soll der Vielfalt und der Wichtigkeit feministischer Zugänge und Forderungen, die immer noch nicht umgesetzt sind, eine Stimme gegeben werden. Ziel ist es, das Trennende hintan zu stellen und möglichst zahlreich sichtbar zu werden, ohne Differenzen und Vielfalt zu leugnen.

Frauen, meldet euch! Frauen, beteiligt euch! Frauen, bewegt!
Wir sagen: AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.
Plattform 20000 Frauen

http://www.20000frauen.at/

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Indymedia reboot3.0

11. März 2011 18:00bis13. März 2011 00:00

Seit November 2010 ist die Openposting Funktion auf at.indymedia.org deaktiviert. Seit damals gab es regelmäßige Treffen und einige Veranstaltungen um eine Diskussion zu indymedia anzustossen. Die Arbeit mit unabhängigen selbstorganisierten Medien ist wichtig, um eine kritische Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Indymedia will dies unterstützen und fördern, jedoch kann die Arbeit nicht von einer Handvoll Menschen übernommen werden – und das ist auch nicht das Ziel des Projektes. Indymedia will die Grenze zwischen Medienproduzent*innen und Medienkonsument*innen aufbrechen, jedoch müssen sich viele Menschen daran beteiligen, damit dies erreicht werden kann. Indymedia will die Menschen dazu bringen, selber Medienarbeit zu machen und ein kritisches Bewusstsein bezüglich des (Be)Nutzens von Medien zu erreichen.

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1.März Transnationaler Migrant*innen Streik

1. März 2011

Transnationaler Migrant_innenstreik
Arbeitsniederlegung, Strassenprotest, Sichtbarkeit, Solidarität

Für gleiche Rechte! Gegen Rassismus!

Kundgebung: 1. März 2011, 17 Uhr, Viktor-Adler-Markt, 1100 Wien

anschließend Party um die Ecke/party around the corner @ planet 10 mit mexikanischem Essen, Tombola, Demovisuals und Auflegerei/Dj’s: ‘what the fuck is balkan!’ und ‘forget romeo and juliet’
link: http://planet10wien.wordpress.com/

und weitere party im atigif raum im ekh
link: http://www.med-user.net/~ekh/

vor der Kundgebung dezentrale Aktionen in ganz Wien/during the day actions all over vienna (check http://www.1maerz-streik.net/)

um 16 Uhr Lärmaktion vor dem Asylgerichtshof/at 4pm loud demonstration in front of asylumcourt: laxenburgerstraße 36 (nähe gudrunstraße), bring cans/blechdosen, sticks und andere lärmtools

lasst uns den Dienstag 1. März vom “dienst”-Tag zum Streik-Tag und Fest-Tag machen

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QueerFeministischer Block gegen den WKR-Ball

28. Januar 2011
17:00

radical-queer-feminists against burschis
Join the queer-feminist block am 28. 1. 2011
17:00 – Praterstern / Wien
*Open for all Genders!*

Am 28. Jänner findet auch dieses Jahr wieder der Ball des Wiener Korporations Ring (WKR) in der Wiener Hofburg statt. Bei diesem Ball handelt es sich nicht um ein harmlose Tanzveranstaltung von Burschenschaften, sondern um ein wichtiges Event der extremen Rechten. Ein Abend an dem sich „national-freiheitliche“, deutschnationale und offen rechtsextreme an einem der repräsentativsten Orte in Wien selbst feiern und ihr Kontakte mit Vertreter_innen der europäischen Rechten pflegen. Viele langjährige Besucher_innen des Balles sind durch einschlägige Aussagen bekannt: Martin Graf, seines Zeichens dritter Nationalratspräsident mit Hang zu antisemitischen Ausritten, Barbara Rosenkranz, Vertreterin von Heim-Herd-Mutterkreuz-Politik und Kämpferin gegen den „Gender-Wahn“ sowie John Gudenus, der bereits wegen Holocaust-Leugnung zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt wurde. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. FPÖler_innen sparen nicht an hetzerischen Aussagen: ein bisschen Verhetzung hier, eine rassistische Kampagne da – von Bezeichnungen wie „Landtagsschwuchtel“ bis zur Hetze gegen Antifaschist_innen – ist alles drinnen. er WKR-Ball zeigt klar (ebenso wie die Wahlergebnisse der FPÖ) wie gesellschaftsfähig und akzeptiert antisemitisches, rassistisches, transphobes, sexistisches und homophobes Gedankengut hierzulande ist.

Gegen jeden Männerbund!

Durch burschenschaftliche Befehlsstruktur und deren Praxen von Unterwerfung wird ein spezifisch autoritärer Männlichkeitstyp ausgebildet. Burschenschaften vertreten ein strikt heteronormatives Geschlechtermodell, welches Frauen* auf ihre traditionellen Bereiche verweist und Identitäten außerhalb dieses Schemas verneint. Die Mensur als Militarisierungsritus, von dem Frauen* und Juden explizit ausgeschlossen sind, leitet sich aus einem deutschnationalen Männlichkeitsbild ab, in dem Aufopferung fürs (deutsche) Vaterland an erster Stelle steht. Den Männerbund als Organisationsform ist aber nicht Burschenschaften vorbehalten – frauenfreie und frauenfeindliche Strukturen finden sich in fast allen Gesellschaftsspektren. Durch sie entstehen Seilschaften, die Männern* zu gesellschaftlich relevanten Positionen verhelfen, während Frauen* von diesen strukturell ausgeschlossen werden. Keine Männerbündelei ist mit einem emanzipatorischen Gesellschaftsmodell vereinbar! Deshalb gilt es dagegen aufzutreten und sie anzugreifen!

Raus zur Demo!

Auch diese Jahr wird es wieder eine Demo gegen den WKR-Ball geben – und dieses Mal gibt es einen zusätzlichen guten Grund mitzugehen! Es wird einen queer-feministischen Block geben! Wir wollen mehr Raum schaffen! Für lauter laute Queer-Feminismen! Gegen alle Männerbünde! Bunt(er), radical queer, feministisch stark, laut, raumnehmend und entschlossen! Wir wollen gemeinsam mit dir einen Raum schaffen, in dem wir uns möglichst wohl fühlen, Rücksicht aufeinander nehmen und zusammen unserer Scheißwut auf die HERRschenden Zustände Luft machen! Wenn deine Kritik an Männerbündlerei und Sexismus nicht bei Burschis endet, Antifaschismus für dich nicht mit „Nazis Raus“ erledigt ist, du es satt hast in diesem verschissenen Land alles fressen zu müssen was es an rassistischer, homophober, sexistischer, antisemitischer, transphober und konservativer Scheiße gibt, dann komm zur noWKR-Demo! Lass Alkohol, Macker_innenattitüde und unreflektiertes Verhalten zuhause! Nimm deine Freund_innen, Kreativität und Wut mit – und geh mit uns gemeinsam!

Keine Demo (und sonst auch nix) ohne queer-feministische Raumnahme!
Männerbünde angreifen!
Wir nehmen uns den Raum, den wir haben wollen!

mehr unter: http://radicalqueer.blogsport.eu/

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Soliparty für den Wagenplatz Treibstoff @ Tüwi

21. Januar 2011
19:00


Programm:
* brain drain (ska ska ska)
* dennis the mennace (maniac riot)
* stoersignal (maniac riot)
* lupo (fuxblut)
* solicocktails, vokü
* bike action

treibstoff kostet.

es war ein turbulentes, ein sehr aktives jahr für eure lieblings wagentruppe. dementsprechend auch ein sehr teures. wie viele von euch wahrscheinlich ja eh wissen, kann aktivismus auch manchmal gewisse kosten mit sich tragen. aus diesem grund laden wir euch ein für einen guten zweck mit uns zu feiern. unterstützt werden wir von brain drain, einer ska band aus wien sowie dem maniacRiot soundsystem und lupo von fuxblut.

am freitag, 21.01.2011 im anschluss an die critical mass
im tüwi: peter-jordan strasse 76 ecke dänenstrasse, 1190 wien

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Solidaritäts-erklärung für Wagenleben in Wien


Wir Gruppen (plan.los!, Kaleidoskop, …) und Personen aus dem Netzwerk KuKuMA erklären uns solidarisch mit dem geräumten Wagenplatz Treibstoff und dem akut räumungsbedrohten Wagenplatz Hafenstraße.

Als unabhängige und autonome Kulturarbeiter*innen fordern wir einen Kurswechsel der Stadtpolitik, einen Stop der Repression sowie mehr Mittel und Förderungen für alternative Räume und Lebensweisen!

Der Wagenplatz Treibstoff wurde am Morgen des 21.10. von einer hunderstschaft an Polizeikräften mit unterstützung der Abschleppfirma „Toman“ ohne Vorwarnung geräumt. Mehr als fünfzehn Personen stehen nun
kurz vor dem Winter ohne ihre Unterkunft auf der Straße. Zudem sind über 10.000e an Kosten für den Abtransport und die Rückgabe der Wägen zu entrichten.

Der Wagenplatz Hafenstraße ist akut Räumungsbedroht. Seitens der MA69 (=Liegenschaftsmanagement der Stadt Wien) wurde für Donnerstag den 28.10. 9h die Räumung des Platzes angekündigt. Konkret brauchen die Bewohner*innen Unterstützung beim Abbau und Hilfe beim Aufräumen. Ein von mehreren Menschen über neun Monate bewohnter Ort lässt sich so einfach nicht binnen zwei Tagen packen!

Der ausverhandelte und “legalisierte” Wagenplatz Lobau wurde ebenso direkt nach den Wahlen in Wien vor die bisher nicht kommunizierte Tatsache gestellt nun neben einer 24hGroßbaustelle existieren zu müssen.

Wir finden das der momentane Umgang mit Wagenleben und alternativen Lebensweisen in Wien zutiefst verachtenswert ist. Auch scheint die Wiener SPÖ kurz nach den Wahlen noch schnell mit Projekten die nicht auf ihrer Linie liegen abrechnen zu wollen.

Wir rufen dazu auf die Wagenplätze aktiv zu unterstützen, sich über die aktuelle Lage von Projekten in Wien zu informieren und die Stadt Wien über euer Missfallen aufzuklären.

Links zum Thema:
http://at.indymedia.org/node/19217
http://at.indymedia.org/node/19284
http://at.indymedia.org/node/19193

http://treibstoff.wagenplatz.at/
http://hafenstrasze.wagenplatz.at/
http://akwlobau.wagenplatz.at/

Kontakt zur MA69:

http://grundstuecke.wien.at

Kontakt zu Häupl:

http://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=politiker&Type=K&SUCH=H%E4upl%20Michael,%20Dr.&personcd=2004073010475502&SUCHNAME=H%E4upl%20Michael

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